Sonntag, 11. September 2005
Nachwirkung der Keniapost
Die Briefe von meinen Patenkindern aus Kenia rühren mich wirklich von Mal zu Mal mehr - es ist nicht mehr möglich, sie auch nur in Auszügen ins Netz zu stellen. Für die Kinder bin ich mittlerweile durch die Bank eine Mischung aus Freundin, Vertrauter und oft auch Mama - ein Punkt, mit dem ich, sicherlich auch mangels eigener Kinder, immer noch einige Schwierigkeiten habe. Die Kinder und Jugendlichen tun sich da wesentlich leichter. Sie haben einfach im Laufe der Zeit so starke Gefühle entwickelt, dass sie mich wirklich wie ein Familienmitglied lieben und umsorgen. Es gibt zwischen uns teilweise auch sehr ernste und tiefsinnige Gespräche in den Briefen, oft merke ich gerade bei zweien "meiner Mädels", dass da auch kleinere pubertäre Machtspielchen vorhanden sind - aber generell kommt in den Briefen einfach nur so viel Liebe zum Vorschein - Wahnsinn!
Alle wissen jetzt, dass ich sie Ende Januar 2006 wieder besuchen werden - alle freuen sich schon und bei Aussagen wie: Ich möchte jetzt einschlafen und wenn ich aufwache, ist es Januar und Du bist endlich wieder da! erübrigt sich wohl jeder Kommentar!

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