... newer stories
Montag, 14. März 2005
Zuerst wieder Post aus Kenia - und dann auch noch der 1. Brief von Nga
colombie, 09:43h
In der letzten Woche erreichten mich zuerst ein dicker Briefumschlag aus St. Mathew und kurze Zeit später ein noch größerer aus Kwa Watoto. Der Schuldirektor beider Schulen hatte mir wieder die Post aller Harambee Kwa Watoto Paten zusammen mit vielen Fotos zugeschickt - insgesamt haben 213 Patenkinder ihren Paten geschrieben, viele davon sogar mehrmals. Die nächsten Tage war ich dann mehr oder weniger ständig damit beschäftigt, alles zu sortieren.
Neben den Briefen für die anderen Paten habe ich natürlich auch meine Post erhalten - und wie immer haben die Briefe der Kinder und Jugendlichen mich sehr gerührt. Mein jüngstes Patenkind, der kleine Owino aus der 1. Klasse hat mir zum 1. Mal geschrieben - und er hat sich wirklich große Mühe gegeben, die einzelnen Buchstaben "zu malen" - sein Brief ist natürlich sehr kurz, aber für einen 1. Klässler, der zum 1. Mal in einer fremden Sprache schreibt, doch sehr beachtlich - Owino hat selbst meine ersten Fragen beantwortet.
Auch die Briefe der "Großen" waren wie immer liebevoll und informativ. Für Mary gehören wir zu ihrer eigenen Familie und sie ist sich sicher, dass sie auch ein Teil unserer Familie ist - insgesamt 4 lange Briefe hat sie in den letzten 2,5 Monaten geschrieben - Wahnsinn!!!
Selbst Kelvin, der ansonsten immer recht kurze Briefe geschrieben hat, ist dieses Mal zum Lang-Brief-Schreiber mutiert - er hat die Fotos von der Safari in der Masai Mara erhalten und berichtet mir über einige Besonderheiten der Masais.
Esther hat mir versprochen, jetzt wirklich ernsthaft zu lernen, damit sie beim nächsten Mal versetzt wird und sie hatte wohl wirklich Sorge, ich würde ihre Patenschaft beenden, weil sie die Klasse wiederholen muss - als ob das ein Grund wäre!
Abdia's und Molly's Briefe sind ebenfalls sehr liebevoll geschrieben - es hat mich so gefreut, wieder von allen zu hören bzw. zu lesen!!!
Am Ende der letzten Woche habe ich dann die allererste Post von der kleinen Nga aus Vietnam erhalten - dieses Mal kann ich mich über die Laufzeiten bei Plan wirklich nicht beschweren - der Brief ist am 19.01. geschrieben worden und war dann schon vor Mitte März bei mir. Nga kann mittlerweile ihre Briefe - entgegen der Angaben in den Unterlagen von Plan - schon selber schreiben - und das hat sie auch richtig nett gemacht. Da sie bereits an mich geschrieben hat, bevor sie meine erste Post bekommen hat, konnte sie natürlich noch nicht auf meinen Brief eingehen, aber dafür hat sie selber viele Fragen gestellt (die ich teilweise schon in meinen ersten Briefen beantwortet habe!). Keine Frage, dass ich gestern schon zurückgeschrieben habe. Jetzt freue ich mich noch mehr, dass ich Nga schon so bald persönlich kennenlernen werde!
Neben den Briefen für die anderen Paten habe ich natürlich auch meine Post erhalten - und wie immer haben die Briefe der Kinder und Jugendlichen mich sehr gerührt. Mein jüngstes Patenkind, der kleine Owino aus der 1. Klasse hat mir zum 1. Mal geschrieben - und er hat sich wirklich große Mühe gegeben, die einzelnen Buchstaben "zu malen" - sein Brief ist natürlich sehr kurz, aber für einen 1. Klässler, der zum 1. Mal in einer fremden Sprache schreibt, doch sehr beachtlich - Owino hat selbst meine ersten Fragen beantwortet.
Auch die Briefe der "Großen" waren wie immer liebevoll und informativ. Für Mary gehören wir zu ihrer eigenen Familie und sie ist sich sicher, dass sie auch ein Teil unserer Familie ist - insgesamt 4 lange Briefe hat sie in den letzten 2,5 Monaten geschrieben - Wahnsinn!!!
Selbst Kelvin, der ansonsten immer recht kurze Briefe geschrieben hat, ist dieses Mal zum Lang-Brief-Schreiber mutiert - er hat die Fotos von der Safari in der Masai Mara erhalten und berichtet mir über einige Besonderheiten der Masais.
Esther hat mir versprochen, jetzt wirklich ernsthaft zu lernen, damit sie beim nächsten Mal versetzt wird und sie hatte wohl wirklich Sorge, ich würde ihre Patenschaft beenden, weil sie die Klasse wiederholen muss - als ob das ein Grund wäre!
Abdia's und Molly's Briefe sind ebenfalls sehr liebevoll geschrieben - es hat mich so gefreut, wieder von allen zu hören bzw. zu lesen!!!
Am Ende der letzten Woche habe ich dann die allererste Post von der kleinen Nga aus Vietnam erhalten - dieses Mal kann ich mich über die Laufzeiten bei Plan wirklich nicht beschweren - der Brief ist am 19.01. geschrieben worden und war dann schon vor Mitte März bei mir. Nga kann mittlerweile ihre Briefe - entgegen der Angaben in den Unterlagen von Plan - schon selber schreiben - und das hat sie auch richtig nett gemacht. Da sie bereits an mich geschrieben hat, bevor sie meine erste Post bekommen hat, konnte sie natürlich noch nicht auf meinen Brief eingehen, aber dafür hat sie selber viele Fragen gestellt (die ich teilweise schon in meinen ersten Briefen beantwortet habe!). Keine Frage, dass ich gestern schon zurückgeschrieben habe. Jetzt freue ich mich noch mehr, dass ich Nga schon so bald persönlich kennenlernen werde!
... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 6. März 2005
Miaomiao
colombie, 15:15h
Seit der letzten Woche habe ich neue Unterlagen von Plan Hamburg zu Hause. Im ersten Moment ist es mir doch sehr schwer gefallen, offen auf Miaomiao zuzugehen. Am ersten Abend habe ich mir die Unterlagen durchgelesen und schnell wieder in den Umschlag gelegt. Am nächsten Abend sah es nicht viel anders aus. Jetzt tritt die Traurigkeit über die plötzlich beendete Patenschaft zu Enfei langsam in den Hintergrund - und in meinem Herz wird so langsam (neben dem Platz von Enfei) ein neues Plätzchen frei. Mittlerweile schaue ich mich Miaomiaos Fotos gerne an, denke an sie, formuliere gerade die erste Post an meine kleine "Miss Katze" (ein Spitzname, den sie ganz, ganz schnell bekommen hat!) und freue mich auf den Besuch in China im Herbst!
... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 27. Februar 2005
Die Anteilnahme tut gut
colombie, 12:16h
Seit gestern haben mir einige Paten ihre Gedanken zum Ende zu Enfei's Patenschaft geschrieben - es hat gut getan, verstanden zu werden, ein wenig Trost zu finden!
Ich hoffe wirklich, dass es Enfei dort, wo sie jetzt lebt, gut geht und unsere Patenschaft für sie in schöner Erinnerung bleiben wird.
Einige der Paten haben den Ratschlag gegeben, ich solle doch versuchen, ihre neue Adresse herauszufinden. Sicherlich ist auch das zunächst reizvoll, aber schon nach kurzem Nachdenken habe ich mich dagegen entschieden.
Denn - selbst wenn es möglich wäre (was ja eigentlich nur der Fall wäre, wenn Enfei's Mutter direkt mit Enfei zur Oma gezogen wäre und schon dann nicht mehr, wenn die 4 woanders zusammengezogen wäre), was würde ein Besuch noch bringen. Gut, wir würden uns dann einmal kennenlernen - aber das wäre es dann doch auch - eine Kontaktmöglichkeit per Brief wäre sicherlich mehr als schwierig, wenn nicht gar ganz unmöglich, schließlich hat Enfei mir den bisherigen Wohnort der Oma auch als kleines Dorf weit weg von anderen größeren Orten beschrieben.
Was würde es bringen, wenn ich es wirklich schaffen würde, Enfei im Oktober einmal zu treffen - wäre das gut für sie??? Ich weiß es nicht. Ich hätte das Gefühl, damit eher etwas zu zerstören, ihr damit weh zu tun...
Naja - vielleicht ist ja noch ein Abschiedsbriefchen von Enfei an mich unterwegs bzw. vielleicht steht in der schriftlichen Nachricht vom Plan-Büro noch irgendetwas genaueres - ich werde es in den nächsten Monaten ja erfahren!
Ich hoffe wirklich, dass es Enfei dort, wo sie jetzt lebt, gut geht und unsere Patenschaft für sie in schöner Erinnerung bleiben wird.
Einige der Paten haben den Ratschlag gegeben, ich solle doch versuchen, ihre neue Adresse herauszufinden. Sicherlich ist auch das zunächst reizvoll, aber schon nach kurzem Nachdenken habe ich mich dagegen entschieden.
Denn - selbst wenn es möglich wäre (was ja eigentlich nur der Fall wäre, wenn Enfei's Mutter direkt mit Enfei zur Oma gezogen wäre und schon dann nicht mehr, wenn die 4 woanders zusammengezogen wäre), was würde ein Besuch noch bringen. Gut, wir würden uns dann einmal kennenlernen - aber das wäre es dann doch auch - eine Kontaktmöglichkeit per Brief wäre sicherlich mehr als schwierig, wenn nicht gar ganz unmöglich, schließlich hat Enfei mir den bisherigen Wohnort der Oma auch als kleines Dorf weit weg von anderen größeren Orten beschrieben.
Was würde es bringen, wenn ich es wirklich schaffen würde, Enfei im Oktober einmal zu treffen - wäre das gut für sie??? Ich weiß es nicht. Ich hätte das Gefühl, damit eher etwas zu zerstören, ihr damit weh zu tun...
Naja - vielleicht ist ja noch ein Abschiedsbriefchen von Enfei an mich unterwegs bzw. vielleicht steht in der schriftlichen Nachricht vom Plan-Büro noch irgendetwas genaueres - ich werde es in den nächsten Monaten ja erfahren!
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories